Formuliere Aussage und Erwartung: „Wenn ich Agenturinhabern eine 15‑Minuten‑Audit‑Analyse anbiete, antworten mindestens drei von zwanzig, weil sie schnelle Klarheit schätzen.“ Diese Klarheit schützt vor nachträglichem Schönrechnen. Halte auch Annahmen fest: Empfängerprofil, Nutzenversprechen, Tonalität, Timing. So weißt du später, ob der Kanal, die Botschaft oder das Angebot angepasst werden muss, statt alles gleichzeitig zu verändern.
Lege fest: Budget, Anzahl Kontakte, Dauer. Beispiel: 30 Euro Anzeigenbudget, 40 Nachrichten, vier Tage Laufzeit. Diese Grenzen verhindern Eskalationseffekte und ermöglichen faire Vergleiche zwischen Varianten. Gleichzeitig schaffst du psychologische Sicherheit, weil das Experiment endlich ist. Notiere zusätzlich Vorab-Regeln, wann du pausierst, nachschärfst oder weiterläufst, damit Spontanentscheidungen nicht die Datenlage übersteuern.
Schreibe vor Start auf, ab welcher Antwortquote du fortsetzt oder stoppst. Beispiel: Unter zwei Prozent Rücklauf wird die Botschaft überarbeitet; über fünf Prozent wird skaliert. Definiere zudem sekundäre Metriken wie Klickrate, Terminquote, Kosten pro Anfrage. So erkennst du Frühindikatoren, auch wenn Käufe später kommen. Ein kurzer Debrief nach jedem Test dokumentiert Erkenntnisse, offene Fragen und nächste Hypothesen nachvollziehbar.





